Storytelling rettet Wohnungen.

55 Monate voller Einsatz für dieses „frei Haus” gelieferte Projekt

Eine Briefkastenfirma machte unseren Altbau zum Spekulationsobjekt. Recherche und Vernetzung legte 2017 das Geschäftsmodell offen: Mietshäuser in Eigentumswohnungen umwandeln, um diese möglichst leer und mit großer Marge zu verkaufen.

Mit Fachwissen in der Krisenkommunikation, sauberer Recherche und Storytelling brachte ich das Thema auf die Agenda: Startseite von Spiegel Online, SZ Seite Drei, rbb und RTL, WamS und Berliner Zeitung. Mit medialer Aufmerksamkeit und Mietenden aus 40 weiteren Häusern gelang es, die Firmengruppe zu verdrängen. Und nicht umgekehrt.

Doch unsere Wohnungen wanderten vom schlimmen Finger zur schlimmen Hand, zur Deutsche Wohnen:

„Wir haben 160.000 Einheiten, da interessiert unsere Investoren nicht, was mit Ihrem Haus ist“ – welches gekauft wurde, „weil der Markt es erwartet“, und zu dem man nichts sagen könne: „Wir haben es ja noch nicht mal gesehen.“

Mutig, bei unsere medialen Vorgeschichte! Für die weiteren Kapitel lieferte die Deutsche Wohnen fleißig Stoff nach:

  • Das Kaufangebot einer Genossenschaft: ausgesessen.
  • Den Heizöltank: leer laufen lassen.
  • Falsche Abrechnungen, grundlose Abmahnungen, mangelnde Verkehrssicherheit.

Ob und wie sich der Wert von PR beziffern lässt? Das bleibt eine spannende Diskussion.
Hier sehen wir: Offenbar interessieren sich die Investoren eines DAX-Konzerns nicht für die Folgen von schlechter Unternehmenskommunikation.

Rettung im September 2021

Nach drei Jahren realisierte die DW, dass man mit einem sanierungsbedürftigen Altbau absolut überfordert ist – und die „Zentrale des Häuserkampfes“ (WamS) dem Bemühen um ein besseres Image abträglich ist.

So entsorgte man unser Haus im Rückkaufpaket des Landes Berlin, ein Fachredakteur schreibt:

Hallo Herr Neumann, freut mich, dass ihr Haus gerettet ist. Das haben Sie durch ihr beharrliches Wirken selbst erreicht. Glückwunsch!

Das Dranbleiben war auch nötig: Die übrigen 25 Häuser des Pakets bleiben der Deutsche Wohnen und Accentro – als „eine umfangreiche Pipeline an Wohnungen für das Privatisierungsgeschäft“.

Mein längstes und spannendstes Projekt. Viel gelernt in der
Abstimmung mit der Politik in Bezirk, Land und Bund.
Und alles: pro bono.

Clipping:

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Patrick Neumann
Reichenberger Str. 55
10999 Berlin

webkontakt [å] patrick-neumann.de

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